Orte in Sachsen mit eigener Seite
Verstorbene sind nach Abschluss der Leichenschau unverzüglich einzusargen; der Sarg muss fest, gut abgedichtet und aus umweltgerecht abbaubarem Material sein. Eine ausdrückliche Ausnahme für die Beisetzung im Tuch aus religiösen Gründen enthält das Gesetz bislang nicht.
§ 16 Abs. 1 Satz 1 SächsBestG · Sächsisches Bestattungsgesetz (SächsBestG)
Das sächsische Kabinett hat im März 2026 den Entwurf eines novellierten Bestattungsgesetzes zur Anhörung freigegeben, der die Bestattung in Tüchern aus religiösen Gründen zulassen soll. Der Entwurf ist noch nicht in Kraft. Für Ihren Fall wird die aktuelle Lage bei der zuständigen Friedhofsverwaltung geklärt.
Entscheidend ist am Ende die Satzung des Friedhofs, auf dem beigesetzt werden soll. Ein Landesgesetz, das die Beisetzung im Tuch zulässt, verpflichtet keinen Friedhofsträger, sie auch anzubieten – und umgekehrt lassen manche Friedhöfe mehr zu, als das Gesetz verlangt. Was für Ihren Fall gilt, wird mit der zuständigen Friedhofsverwaltung verbindlich geklärt.
Der Islam kennt das Gebot der zügigen Beisetzung. Das deutsche Recht setzt dem in beide Richtungen einen Rahmen.
§ 19 Abs. 1 SächsBestG
Angaben nach Aeternitas e. V. – Bestatten in Deutschland. Stand August 2026. Das Bestattungsrecht der Länder ändert sich derzeit häufig – für Ihren Fall gilt, was die zuständige Behörde und die Friedhofssatzung im Moment vorsehen.
Von Ihrem Anruf bis zur Beisetzung oder zur Überführung.
Sie erreichen uns Tag und Nacht. Wir nehmen auf, was für die Bestattung in Sachsen gebraucht wird, und geben die Anfrage unmittelbar an Almanassik Reisen GmbH weiter.
Von dort meldet man sich bei Ihnen, bespricht Ort, Zeit und Form der Beisetzung und klärt mit der Friedhofsverwaltung, was deren Satzung zulässt.
Der Sterbefall wird beim zuständigen Standesamt beurkundet und die Sterbeurkunden werden in der benötigten Anzahl beschafft.
Die rituelle Waschung erfolgt durch Personen desselben Geschlechts, anschließend die Einhüllung in das Kafan. Ort und Zeit des Totengebets werden mit Ihrer Moscheegemeinde abgestimmt.
Die Beisetzung wird bei der Friedhofsverwaltung angemeldet. Weil Sachsen bislang keine ausdrückliche religiöse Ausnahme von der Sargpflicht kennt, wird früh besprochen, welche Möglichkeiten der Friedhof einräumt und ob eine Beisetzung in einem angrenzenden Land in Betracht kommt. Alternativ wird die Überführung ins Herkunftsland vorbereitet, mit Leichenpass, konsularischer Freigabe und Luftfracht.
Für diese Städte ist der örtliche Ablauf mit Friedhof und Standesamt hinterlegt.
Jeder Todesfall ist unterschiedlich. Pauschalpreise wären daher unseriös. Das Angebot erstellt Almanassik Reisen GmbH – mit einer verständlichen Aufstellung der Leistungen und aller bekannten Fremdkosten wie Friedhofsgebühren, Standesamt oder Luftfracht. Dort kommt auch der Vertrag zustande, und von dort kommt die Rechnung.
Für die Vermittlung über Albaki zahlen Sie nichts. Unsere Vergütung erhalten wir als Provision von Almanassik. Rufen Sie an und schildern Sie Ihre Situation – auch dann, wenn Sie noch nichts entschieden haben.
Vermittlungsservice – Vertrag, Leistung und Rechnung über die Almanassik Reisen GmbH. Für Sie entstehen dadurch keine gesonderten Kosten.