München hält das älteste muslimische Grabfeld der Bundesrepublik: Auf dem Waldfriedhof entstand es 1959 als erstes nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 2021 ist in Bayern auch die Beisetzung im Leichentuch möglich, wenn der Friedhofsträger sie zulässt.
Der vollständige Ablauf – Abholung vom Sterbeort, rituelle Waschung (Ghusl), Einhüllung in das Kafan, Abstimmung des Janaza-Gebets, Beurkundung beim Standesamt München und die Beisetzung auf dem muslimischen Grabfeld oder die Überführung ins Herkunftsland – wird von Almanassik Reisen GmbH erbracht. Albaki nimmt Ihre Anfrage auf und leitet sie dorthin weiter.
24 Stunden täglich erreichbar – auch an Sonn- und Feiertagen
Grabstätten auf dem Waldfriedhof, Westfriedhof und Neuer Südfriedhof.
Angaben nach Landeshauptstadt München – Erste Münchner Bestattung im Leichentuch. Stand und Verfügbarkeit klären wir für Ihren Fall verbindlich mit der Friedhofsverwaltung.
Das muslimische Grabfeld auf dem Waldfriedhof wurde 1959 angelegt und war das erste in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf dem Westfriedhof bestehen muslimische Grabfelder seit den 1970er Jahren, auf dem Neuen Südfriedhof seit den 1990er Jahren.
Seit dem 1. April 2021 ist in Bayern die Erdbestattung im Leichentuch ohne Sarg aus religiösen und weltanschaulichen Gründen möglich, wenn der Friedhofsträger sie zulässt. Die erste Münchner Bestattung im Leichentuch fand im selben Jahr auf dem Westfriedhof statt.
Die Städtischen Friedhöfe München haben dafür ein eigenes Verfahren entwickelt, das die religiösen Abläufe mit den rechtlichen Vorgaben und dem Arbeitsschutz zusammenbringt.
Von Ihrem Anruf bis zur Beisetzung.
Von München aus werden ebenso Dachau, Germering, Unterschleißheim, Garching und die umliegenden Gemeinden betreut.
Sie erreichen uns Tag und Nacht. Wir nehmen Ihre Anfrage auf und geben sie unmittelbar an Almanassik Reisen GmbH weiter; von dort meldet man sich bei Ihnen.
Die Unterlagen werden beim Standesamt München vorgelegt, der Sterbefall wird beurkundet und die Sterbeurkunden werden in der benötigten Anzahl beschafft.
Die rituelle Waschung erfolgt durch Personen desselben Geschlechts, anschließend die Einhüllung in das Kafan. Angehörige können anwesend sein oder mitwirken.
Ort und Zeit des Totengebets werden mit Ihrer Moscheegemeinde in München abgestimmt. Haben Sie keine feste Gemeinde, wird der Kontakt zu einer Moschee in Ihrer Nähe hergestellt.
Die Beisetzung wird bei der Friedhofsverwaltung angemeldet und eine Grabstätte auf dem muslimischen Grabfeld beantragt. Alternativ wird die Überführung ins Herkunftsland vorbereitet.
Viele Familien möchten ihre Verstorbenen im Herkunftsland beisetzen. Von München aus übernimmt Almanassik die vollständige Abwicklung: Leichenpass, konsularische Freigabe, vorschriftsmäßiger Transportsarg, Luftfracht und die Übergabe an einen Partner am Zielflughafen.
Ghusl und Kafan können auf Wunsch bereits hier erfolgen. Ebenso möglich ist eine Überführung innerhalb Deutschlands, wenn die Beisetzung in einem anderen Bundesland stattfinden soll.
Jeder Todesfall ist unterschiedlich. Pauschalpreise wären daher unseriös. Das Angebot erstellt Almanassik Reisen GmbH – mit einer verständlichen Aufstellung der Leistungen und aller bekannten Fremdkosten wie Friedhofsgebühren, Standesamt oder Luftfracht. Dort kommt auch der Vertrag zustande, und von dort kommt die Rechnung.
Für die Vermittlung über Albaki zahlen Sie nichts. Unsere Vergütung erhalten wir als Provision von Almanassik. Rufen Sie an und schildern Sie Ihre Situation – auch dann, wenn Sie noch nichts entschieden haben.